Vandalia

Lebendige Städtepartnerschaft mit Ariccia

Bericht von Dr. Jochen Gronebaum

Vom 9. bis 13. September besuchte eine aus 23 Personen bestehende Delegation die Partnerstadt Ariccia. Die Anreise wurde in Arezzo unterbrochen, wo Gelegenheit zu einem Stadtrundgang durch die historische Altstadt bestand. Alle Reiseteilnehmer waren in Ariccia in Gastfamilien untergebracht, die der Delegation einen sehr herzlichen Empfang bereiteten. Alte Bekannte trafen sich wieder, aber auch neue Bekanntschaften wurden geschlossen.
Am ersten Tag des Aufenthaltes wurde die Teilnehmer durch den Delegierten für die Städtepartnerschaft Dr. Barbetta im Palazzo Chigi begrüßt und zu einem Umtrunk eingeladen. Ein Stadtrundgang schloss sich an. Zum Mittagsessen wurde in eine Fraschetteria gebeten, wo natürlich auch die für Ariccia berühmte Porchetta gereicht wurde. Am Nachmittag wurden in Rom die Kirche San Pietro in Vincoli mit dem berühmten Moses von Michelangelo, sowie etwas außerhalb des Zentrums die Basilika di San Paolo, nach dem Petersdom die größte Kirche Roms, besichtigt. Ein Höhepunkt der Reise war am 2. Tag ein Ausflug nach Cerveteri und Tarquinia auf den Spuren der Etrusker. Hierzu wurden die Teilnehmer mit großer Freude von vielen Gastgebern begleitet, die zudem mit einem tollen Picknick überraschten. Am 3. Tag wurde ein Besuch des berühmten archäologischen Museums in Velletri angeboten. Der Tag wurde aber auch von den Gastfamilien zu einem Ausflug ans Meer oder erneut nach Rom genutzt. Ein folkloristische Abschiedsabend mit einem von den Gastfamilien vorbereitetem wunderbaren Buffet rundete die Reise ab.
Besonders erfreulich ist, dass schon wenige Tage nach diesem Besuch eine Schulklasse des Meranier-Gymnasiums nach Ariccia gefahren ist. Auch die Schüler sind in Gastfamilien untergebracht. Eine Gruppe von Sportlern aus Lichtenfels mit Begleitung ist vom 1. bis 4. Oktober in Ariccia und nimmt dort am Halbmarathon der Castelli Romani teil. Auch hier ist vom Veranstalter ein schönes Begleitprogramm vorbereitet. Diese Teilnahme wäre ohne die Städtepartnerschaft nicht zustande gekommen.